Duplicate Content: ein möglicher Grund für unvorteilhafte Rankings

Rubrik: Projektberichte

Wer bei Suchmaschinen ein gutes Ranking erzielen will, muss seiner Website individuell gestaltete Inhalte von hoher Qualität hinzufügen. Dazu zählen u.a.:

  • Texte
  • Bilder
  • Videos
  • Pdf-Dateien

 

Duplicate Content (vollständig oder beinahe identische Inhalte auf mehren Seiten einer Domain oder auf unterschiedlichen Domains) wird dagegen von Google in aller Regel negativ bewertet. Dies kann sich unvorteilhaft auf das Ranking und somit auf die Sichtbarkeit einer Website auswirken.

Duplicate Content führt zu einer negativen Bewertung im Rahmen des Rankings bei Google

Suchmaschinen können doppelte Inhalte als solche erkennen. Ausgehend von der Annahme, dass diese nicht in Eigenleistung erstellt und stattdessen lediglich von einer anderen Website übernommen wurden, können Seiten mit Duplicate Content negativ bewertet werden. Dadurch können diese im Ranking eine prominente Position gegebenenfalls verlieren. Es ist ebenso möglich, dass eine Website mit doppelten Inhalten und einer daraus resultierenden schlechten Bewertung von Suchmaschinen überhaupt nicht mehr angezeigt wird.

Duplicate Content tritt z.B. auf:

  • wenn identische Inhalte über unterschiedliche URLs aufgerufen werden können,
  • wenn mehrere Unterseiten einer Domain identische oder ähnliche Inhalte aufweisen,
  • wenn Inhalte der statischen Website auch für den Auftritt des Unternehmens in sozialen Netzwerken benutzt werden,
  • wenn mehrere Websites mit ähnlichen Themenschwerpunkten vom selben Urheber betrieben werden.

 

Duplicate Content erkennen, entfernen und vorbeugen

Falls eine Website Duplicate Content erhält, können Websitebetreiber die folgenden Methoden anwenden:

  • Identifizieren und Entfernen des Duplicate Content und gegebenenfalls Erstellen neuer Inhalte
  • Individuelle Umgestaltung der betroffenen Inhalte, damit diese von Suchmaschinen als einzigartig anerkannt werden
  • Einsatz des Canonical Tag im Quellcode, damit Suchmaschinen-Crawler Originalinhalte korrekt von Duplikaten unterscheiden können
  • Implementierung von Weiterleitungen wenn derselbe Inhalt über verschiedene URLs abrufbar ist

 

Praxisbeispiel: Durch Entfernen von Duplicate Content die Qualität einer Website für Google erhöhen

Ein mittelständisches Schlüsseldienst-Unternehmen konnte bereits ein dauerhaft gutes Ranking aufweisen und erschien bei entsprechenden Suchvorgängen konstant unter den obersten zehn Ergebnissen. Unter den wichtigsten relevanten Suchbegriffen hatte das Unternehmen allerdings den Wunsch, in den obersten fünf Resultaten gerankt zu werden. Wir erhielten den Auftrag, Möglichkeiten für eine Verbesserung des Rankings zu untersuchen und umzusetzen.

Wir unterzogen die Website unseres Kunden einer umfassenden Überprüfung und stellten dabei fest, dass:

  • in mehreren Fällen Duplicate Content vorlag,
  • der Canonical Tag nicht im Quellcode der betroffenen Seiten verwendet worden war.

 

Nach einer gründlichen Sichtung aller Seiteninhalte führten wir die folgenden Optimierungsmaßnahmen durch.

  • Wir identifizierten alle Vorkommnisse von Duplicate Content.
  • Je nach Einzelfall entschieden wir uns dafür, die doppelten Inhalte entweder komplett zu entfernen oder in einzigartigen Content umzuwandeln.
  • Wir wendeten Canonical Tags an.
  • Weiterleitungen wurden von uns implementiert, wenn der gleiche Inhalt über mehrere URLs aufgerufen werden konnte.

 

Zudem rieten wir unserem Kunden in Zukunft neue Inhalte immer zuerst auf der statischen Firmenseite einzustellen, bevor diese dem Auftritt des Unternehmens in sozialen Netzwerken hinzugefügt werden. Auf diese Weise wird neuer Content von Google immer zuerst mit der Website assoziiert. Schließlich soll durch die Inhalte das Ranking der Website und nicht des sozialen Netzwerks gestärkt werden.

Durch diese Maßnahmen nahm die Kundenwebsite bei Internetsuchen nach wichtigen Keywords langfristig eine Position unter den Top-5-Ergebnissen ein. Im folgenden Jahr erhöhte sich die Besucherzahl über organische Suchprozessen um 59%.